Gemeinschaftliches Wohnen

Bild

2009 hat das Kuratorium betreutes Wohnen mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW die Studie „Gemeinsam statt einsam! Gemeinschaftliche Wohnprojekte für Ältere" herausgegeben.

Die Autoren zeigen in der Veröffentlichung anhand von Best-practice-Projekten aus dem In- und Ausland auf, wie gemeinschaftliche Wohnformen für ältere Menschen aussehen können. Darüber hinaus hat das Autorenteam mit Bewohnerinnen und Bewohnern von insgesamt 13 solcher Projekte intensive Gespräche geführt. Dabei wurde deutlich, dass die meisten sehr zufrieden mit „ihren" Projekten (und ihren Nachbarinnen und Nachbarn) sind. Dennoch wird in der Studie auch deutlich, dass durchaus gewisse Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit diese Projekte erfolgreich umgesetzt werden können. Für viele Menschen kann eine solche gemeinschaftliche Wohnform eine interessante Alternative darstellen — das gilt umso mehr, wenn gerade ältere Menschen keine oder nur noch wenige Verwandte in der Nähe wohnen haben. Dennoch ist ein solches Projekt nicht automatisch ein Schutz vorm Alleinsein — „man muss schon richtig ticken", um sich in einem solchen Projekt auch wohl zu fühlen.

Hinzu kommt, dass gemeinschaftliches Wohnen zahlreiche Facetten bietet — kein Projekt gleicht dem anderen, überall haben sich ganz spezielle Konstellationen im Miteinander zwischen den Bewohnern aber auch in der Nutzung der Gemeinschaftsflächen und sonstiger Besonderheiten herausgebildet. Auch auf diese Gemeinsamkeiten und Unterschiede geht die Studie dezidiert ein.

Die gedruckte Version der Broschüre ist mittlerweile leider vergriffen. Unter Service/Downloads können Sie die Studie "Gemeinsam statt einsam" jedoch herunterladen. Nähere Informationen zur Studie erhalten Sie über unsere Geschäftsstelle.

05.07.2011

Aktuelle Meldungen

Weitere Meldungen im Archiv